Drosselklappen BMW R1150R

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gerd_
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Re: Drosselklappen BMW R1150R

Beitragvon gerd_ » 2012-01-01 18:50

Hallo
Nachdem ich vergass meinen letzten Beitrag zu unterzeichen und es keine "EDIT"-Funktion zu geben scheint, kurz noch einen Hinweis
@ Volker Hildebrandt
Falls es sich um eine Maschine mit Doppelzündung handelt, würde ich mal die Primärzündspulen (die "Steckerspulen") testen. Wenn diese einen Schaden haben äussert es sich zuerst als Ruckeln im Bereich 4500 . .5000 1/U. Der Grund ist einfach: Bei dieser Drehzahl werden die Sekundärkerzen abgeschaltet. Falls diese bis dort hin die Zündung sichergestellt hatten, müssen es dann die Primärspulen alleine "schaffen". Haben sie einen "Hau" so ruckelt es. Ist eine der Dinger defekt, fühlt es sich an als würde jemand das Fahrzeug am Gepäckträger festhalten.
gerd

BING-VJ

Re: Drosselklappen BMW R1150R

Beitragvon BING-VJ » 2012-01-09 11:51

Hallo Gerd,

ich fürchte, das kann uns nicht ganz egal sein, da jeder "Pfusch", auch wenn er von einem Selbstschrauber verursacht wird, letztenendes auf uns zurückfällt. Stellen Sie sich mal vor, Sie führen eine solche Reparatur durch, und verkaufen die Maschine dann. Dann kriegt der Nachbesitzer wieder die alten Probleme, und flucht - natürlich über uns, und nicht über Sie, weil er von Ihrer Reparatur natürlich nichts weiß.

Und dann kommt noch hinzu, daß jedes einzelne der obengenannten Montage- und Einstellprobleme in irgendeiner Form sicherlich lösbar ist. Tatsächlich sind aber "Normalschrauber" mit diesen Arbeiten wirklich und definitiv überfordert, da gerade die Einstellarbeiten ohne die entsprechenden Meßgeräte schlicht nicht anständig machbar sind. Und zu guter Letzt helfen Ihnen die nackten Achsen wieder nichts ohne die entsprechenden, aufgenieteten Betätigungshebel. Welcher Schrauber hat schon eine Taumelnietmaschine und die passenden Aufnahmen? Ohne die KANN man die Hebel nicht auf die Achsen nieten. Kurz gesagt, selbst WENN Sie die Achsen kaufen könnten, kann ich Ihnen versprechen, daß Sie mit dieser Arbeit nicht froh würden.

Übrigens sind die späteren Drosselachsen in neueren Drosselklappenstutzen für BMW (und tendenzell auch bei anderen Herstellern) durchaus wälzgelagert. Sie haben schon recht, daß Wälzlager für so kleine rotatorische Bewegungen nicht eben prädestiniert sind, aber die vergleichsweise geringen Lagerlasten durch die Klappen lassen in Verbindung mit Achsen aus Edelstahl doch sehr hohe Lebensdauern zu. Übrigens sind bei diesen Klappenstutzen die Betätigungshebel sogar mit Laser auf die Achsen aufgeschweißt, um das sonst beim Aufnieten mögliche Spiel zu verhindern, und auch die früher auf der Gegenseite angeschraubten Gegenhebel sind dort geschweißt. Damit sind diese Klappenstutzen gar nicht mehr zu reparieren, wenn nicht bloß die Drosselklappe verschoben ist...


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